Brandenburger Post, 1682

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Unser bad-ass Kaiser
Brandenburg - Sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten ist unser Kaiser ein bad-ass Kaiser. Alle Franken sollten stolz auf unseren Kaiser sein!
Diese Zeitung will nicht der Jubel des Kaisers sein, ein Propagandablatt. Aber etwas von den Verhandlungen mit dem Raspur-Pakt ist uns aufgefallen.
Kriegskaiser
Glücklicherweise ist der Zweite Amokolianische Krieg vorbei. Aber als Kriegskaiser hat sich unser Kaiser nicht als Weichei erwiesen. Die Evakuierung von Kindern aus Chryste kann als Schwäche angesehen werden, auch wenn der Evakuierungsbefehl eher als allgemeine Evakuierung gedacht war. Jeder, der ein wenig strategische Einsicht hatte, konnte sehen, dass die Stadt sehr schwer zu verteidigen war. Der Raspur-Pakt errichtete schnell eine Seeblockade und griff die Stadt mit einer großen Anzahl von Bombern an. Trotz alledem ist die Stadt nicht in die Hände des Raspur-Pakts gefallen.
Der Angriff auf das Darwin-Forschungszentrum war bereits geplant, so dass es bereits evakuiert worden war. Der Raketenangriff auf Johannsdorf wurde weitgehend abgewehrt. Das Verheimlichen der Schäden und Opfer erwies sich als eine Fehlkalkulation, wie der Feldmarschall vorhin zugab.
Die Grausamkeit und Vorhersehbarkeit des Raspur-Pakts wurde erneut deutlich, als bei Ausbruch des Verionian-Raspur-Krieges eine weitere Seeblockade errichtet wurde, um Chryste zu schließen.
Langfristig
Insbesondere während der Zeit des Waffenstillstands waren die Friedensverhandlungen im Gange. Dies führte schließlich zum Friedensvertrag von Norfae. Diese Verhandlungen basieren nach wie vor auf Geheimhaltung. Es ist bekannt, dass der Raspur-Pakt diese Verhandlungen als gescheitert betrachtet. Die Verhandlungen zogen sich in die Länge, und die Spannungen nahmen bald wieder zu.
Tatsache ist, dass der Kaiser dem Raspur-Pakt nicht nachgegeben hat. Die Stadt Chryste wurde dem Verionistischen Reich nicht auf Druck des Raspur-Pakts, sondern aus strategischen Überlegungen herausgegeben. Die Kollegen neben dem Kaiser sagten unserem Journalisten, dass der Kaiser der Verhandlungen mit dem Raspur-Pakt überdrüssig sei, aber nie den Fokus verlor, den ungesetzlichen Forderungen des Raspur-Pakts nachzugeben.
Gnadenreich
Alles in allem hat die kaiserlich-fränkische Armee nur einen einzigen wirklichen Angriff durchgeführt. Um den Druck auf Chryste zu verringern, wurde die Ransenarianische Stadt Wendor angegriffen. Typisch ist, dass der Raspur-Pakt die Auswirkungen dieses Angriffs verringern wollte. Aber später jammerten sie darüber, dass sie die Auswirkungen ihres Angriffs auf Johannsdorf verschleiern wollten. Aufgrund von Beobachtungen in unserem Land war die Armee bereit, im Falle einer Beendigung des Waffenstillstands ohne Frieden in den Angriff zu gehen.
Die Ausschaltung von Constatine Loupe durch einen Geheimagenten ist legendär, aber schon damals tat der Raspur-Pakt sein Bestes, um die Angelegenheit zu verbergen. Dennoch wurde Johan Anderion als feindlicher Soldat nicht verhaftet und in Kriegsgefangenschaft genommen. Durch den Verzicht auf einen Großangriff auf die Feinde konnte eine große Zahl möglicher Opfer vermieden werden. Obwohl es Opfer gibt, die zu bedauern sind, sind die Schäden und die Zahl der Opfer begrenzt geblieben.
Der Klang des Friedens
Der abgeschlossene Friedensvertrag mag ein mageres Ergebnis einer langen Verhandlungsphase sein. Aber das Hauptziel ist erreicht: Frieden. Leider hat der Raspur-Pakt nicht erkannt, dass sie der Aggressor sind, denn sie haben die Souveränität unseres Landes verletzt.
Die Ausrede, dass die Lautsprecher entlang der Grenze ein Schallbombardement verursacht hätten, ist natürlich Unsinn. Je nach Wind und Landschaft haben die Lautsprecher eine maximale Reichweite von 20 km. Selbst wenn die Leute sich über die Lautsprecher, die den Vinandy-Song einspielten, ärgerten, so waren die Lautsprecher doch meist symbolisch. Es stellte sich auch heraus, dass nie die Frage gestellt wurde, die Lautsprecher auszuschalten oder gar zu entfernen.
Es ist ein Vorbild an wenig Kreativität, mit originellen Ideen aufzuwarten, dass auch die Vereinigten Provinzen von Benacia selbst Lautsprecher entlang der Grenze zu Kasterburg gebaut haben. Bei gleicher Reichweite und angesichts der Karte von Kasterburg werden wahrscheinlich nur die Grenzsoldaten aus den Lautsprechern hören, sonst niemand.
Die Lautsprecher auf unserer Seite der Grenze wurden nach dem Friedensschluss entfernt. Dieser Frieden kam teilweise deshalb zustande, weil unser Kaiser, der inzwischen durch verärgerte militärische und finanzielle Unterstützung gestärkt wurde, es vorzog, den Krieg nicht fortzusetzen.
Lachsalvo
Die Umstände machten unseren Kaiser zum mächtigsten Mann auf dem benakischen Kontinent. Die Konsolidierung der Macht geschah unbeabsichtigt. Der Ausnahmezustand in Batavia und der zweite Amokolianische Krieg stellten den Kaiser in den Mittelpunkt der Macht. Diese Situation hat sich heute zum Besseren verändert. In Batavia fanden Wahlen statt und der Ausnahmezustand wurde beendet. In Francia wurden die Kaiserin und Johan Anderion zu wichtigen Faktoren in der Regierung.
Der Raspur-Pakt hat versucht, die Macht unseres Kaisers durch Bluff zu begrenzen. Sie hatten einen Vorschlag zur Wiederherstellung der Vorkriegssituation im Tausch gegen Territorium gemacht:
Der Kaiser musste über dieses Angebot herzlich lachen. Zuerst dachte der Kaiser, dass sie scherzten, aber es stellte sich heraus, dass dies ein ernsthafter Vorschlag war. Der Kaiser übergab dann Plan zehn:
Dieser Vorschlag wurde sofort abgelehnt. Schließlich befreite der Kaiser durch die Aufgabe der Mittleren Stadt alle Froyalaners aus dem Gebiet von Raspur. Das ist ein Ergebnis, das nur die Redakteure dieser Zeitung erkannt haben. Wenn der Kaiser "Plan zehn" übergeben hat, gibt es dann auch die Pläne eins bis neun? Und vielleicht auch Plan elf und darüber hinaus? Unser Kaiser ist ein wirklich bad-ass Kaiser, indem er für jeden, der etwas gegen unser Land tun würde, furchterregend bleibt.